Tag 116: Der Tempel der Hera & Einladung in Athen

B: Wir wachen am Morgen auf dem Parkplatz vor der kleinen Anlage des Heratempels von Perachora (Hera Akraia) auf. Die Nacht war so stürmisch, dass Martin so gegen 1 Uhr den wackelnden Klaus umgeparkt hat. Am Morgen ist das Wetter schön, wenn auch noch ganz schön windig. Die Überreste der kleinen Tempelanlage und v.a. der Ort an dem sie gebaut wurde, haben etwas zauberhaftes. Etwa in der Mitte der Anlage steht eine kleine christliche Kapelle, in der die Fotos der Ikonen entstanden sind. Sie hatte ursprünglich da gestanden, wo dann Tempelüberreste entdeckt wurden. Um diese auszugraben, wurde die Kirche versetzt. Bevor wir weiterreisen, laufen wir noch zum Leuchtturm, der fast am Ende der Landzunge, am Kap Melangavi steht. Das Meer brandet wild an die Felsen, herrlich ist es hier.

M: Manche von uns schlummern, egal wie die Bude wackelt. Ich jedenfalls dachte mitten in der Nacht, dass uns bei dem Windgetöse und Gerumse bald der Klaus umkippt – gefühlte Windstärke: >10 🙂 Jedenfalls haut es so heftige Schläge in die Wagenseite, dass es am schönsten Platz keinen Spaß mehr macht. Also tranfunzelig mitten in der Nacht aus’m Bett raus, den Klaus umparken und weiterschlafen – was andere von uns ohnehin machen;)

Athen? – weiter unten geht’s weiter.

ANKUNFT IN ATHEN:

M: Am Nachmittag geht es weiter Richtung Athen. Die große Stadt bietet genau einen Campingplatz auf, der soll allerdings strategisch günstig Richtung Stadtmitte liegen. Dort fahren wir erstmal hin, sagen Guten Tag, klären mit der dortigen Mitarbeiterin, dass es ihrer Ansicht nach ziemlich verrückt wäre, mit dem Camper durch die Innenstadt zu fahren, um zu unserer Einladung zu kommen (sie empfiehlt  einen ca. 40km längeren Weg über den Autobahnring). Dann wird es aber Zeit; noch schnell umziehen und weiter geht’s.

B: In Athen sind wir zum Essen eingeladen! Von den Eltern, der Schwester und dem Schwager von Stef, die die Freundin meiner Tochter Tessa ist. Alles klar, oder? Also: wir sind zu einem mal wirklich echten griechischen Essen eingeladen und das von Menschen, die uns noch nicht mal kennen. Ich freu mich riesig die Familie von Stef kennenzulernen!  Gegen 19 Uhr kommen wir dort an, nachdem Martin sich gewagt hat, den Klaus durch Athens berühmt-berüchtigten Verkehr zu schleusen. Wir werden sehr herzlich von allen begrüßt. Die 3 kleinen Söhne von Georgia und Babis sind auch da – sie sind echt süße Jungs! Das Essen ist ausgesprochen lecker und so unglaublich viel, dass wir zum Schluss noch was eingepackt bekommen. Wir haben einen so netten Abend miteinander, ich würde mich freuen, sie irgendwann wieder zu sehen. Leider haben wir vergessen Fotos zu machen. Beschenkt werden wir auch noch mit einem großen Glas Oliven und frischem Olivenöl, Brot und Weißwein und noch einigem mehr, alles selbstgemacht!

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