Tag 48: Kalogria Beach

B: Von unserem Parkplatz aus geht man durch Dünen und kommt an diesen wunderschönen Sandstrand – wäre da nicht an vielen Stellen Müll achtlos hingeworfen, wäre er noch schöner. Das erleben wir aber leider immer wieder hier in Griechenland, das mit dem Müll. Einige Hunde leben hier am Strand und betteln. Anfangs hatte ich noch Angst vor den vielen freilaufenden Hunden, die es in Griechenland gibt, bis ich merkte, dass sie völlig aggressionsfrei zu sein scheinen, eher unterwürfig und ängstlich. Wir liegen heut am Strand, lassen es uns gut gehen und bleiben noch eine Nacht.

M: Unserem vorübergehenden „Haushund“ geben wir einen Namen – Johnny heißt er nun für ein paar Stunden. Auch wenn die Hunde hier am Strand nachts bellen und ohnehin jedes ankommende und abfahrende Fahrzeug ankläffen, verhalten sie sich ansonsten friedlich und sind -im Gegensatz zu fremden Hunden in Deutschland- nicht stressverursachend. Gute Sache und eine wichtige Erfahrung.    

Tag 47 – wir ziehen weiter: Peloponnes

B: Heute fahren wir weiter bis auf den Peloponnes. Unterwegs halten wir noch ab und zu an, um die Aussicht zu genießen.

Die Rio-Andirrio-Brücke bringt uns auf die Nordseite des Peloponnes – was für eine beeindruckende Überfahrt über diese Meerenge. Wir fahren an Patras vorbei, im Sonnenuntergang bleibt die große Stadt mit ihren weißen Häusern am Meer rechts neben uns liegen. Im Dunkeln finden wir den Stellplatz für diese Nacht nur mit dem Navi und selbst damit ist es nicht ganz einfach. Erst am nächsten Morgen werden wir sehen wie schön es hier am Kalogria Beach ist.

M: Der oder Die Peloponnes? Beides gilt, das beruhigt:)

Kleine Episode zur Speisekammer: Nach der Umfahrung von Patras fällt uns nochmals ein, dass wir unsere Vorräte unbedingt hat imemr mal wieder aufergänzen müssen, sonst wird’s am Kalogria Beach bereits knapp. Nix kommt, kein einziger SuperMarket, kein MiniMaket, nix. Da, das rettende Schild: LIDL! Sonst verschmäht, hier freudig registriert. Also nach rechts folgen. Aber es kommt nichts, wir sind längst außerhalb jeder Ortschaft, aber kein LIDL weit und breit. Nur das Hinweisschild, das taucht immer mal wieder auf. Noch bis zur nächsten Ortschaft, sonst umdrehen, doofes Land! Nächste Ortschaft: Kein Lidl. Aber das Schild! Also gut, ein Versuch noch. Es kommt ein monströs großes Gewerbegebiet, einige Lagerhallen, viel freie Fläche, Straßen im Planquadrat. Dort irren wir umher, immer mal wieder: LIDL! Aber nur das Schild, mal nach links, mal nach rechts, hierhin, dorthin. Keine Menschenseele weit und breit. Am Schluss geben wir entnervt auf und beschließen, dass irgendwo dort ein Lagerhaus von L sein muss und eben kein Laden. Im nächsten Ort ist dann ein kleiner Supermarkt, der hat offen …..  

Der Strand des kleinen (und völlig leeren) Ortes Kalogria liegt am Rand eines Sumpfgebietes -Prokopou Lagoon-, das der Gegend einen für Griechenland sehr ungewöhnlichen Charakter verleiht.