Tage 50 – 56: Ionion Beach

B: Nachdem wir mit dem Klaus noch mal umgezogen sind hier am Platz, geht auch das Internet und Martin kann arbeiten. Nach ein paar Tagen zieht ein heftiger Sturm mit hohen Wellen und Dauerregen auf. Wir kränkeln abwechselnd. An unserem letzten Tag hier war es dann noch so traumhaft schön, dass wir einen Strandtag eingelegt haben und sogar ich kurz im Meer war.

M: Hier, am Ionion Beach, wird erstmals deutlich, dass sich unsere Ziele mittlerweile verschieben. Wichtig werden Orte, die halbwegs zuverlässiges Internet bieten und überhaupt in dieser Jahreszeit für uns offenstehen. Denn fast alle Campingplätze machen spätestens Ende Oktober dicht und reine Wohnmobilstellplätze mit Zeug (Ver- und Entsorgung, Internet usw.) gibt es hier nirgendwo. Klaus bietet uns nur wenige Tage ein autarkes Leben, also suchen wir doch immer wieder die Zuflucht zu Stätten „mit Anschluss“. So kamen wir auch hierher.

Und etwas anderes passiert hier (nicht zum letzten Mal): Meine Energie geht vollständig in den Keller, nix geht mehr. Erst nach Tagen wird das langsam wieder, aber mein Körper zeigt mir bei der geringsten Anstrengung gleich zuverlässig die Grenzen auf. Später werde ich -mit Bettinas Hilfe- klarer sehen können, was da abläuft. Im Moment bleibt nur das maßlose Erstaunen …. und abwarten… es ist eh überall nur Mistwetter.

In einer Taverne (ganz was neues: wir sind die einzigen Gäste;)) erleben wir auf einem Großbild-TV Sturm über Europa und wegschwimmende Autos in Athen. Tagsüber hatten wir bereits den Klaus ein wenig von der Küstenlinie entfernt, denn unsere Überwinterungs-Nachbarn wussten davon zu berichten, dass unser Platz gerne von den Herbststürmen und -wellen heimgesucht wird.