Tag 8: Ortsbegehung

B: Wieder ist der Himmel strahlend blau, nur heute wird es nicht mehr so warm. Wir machen eine Erkundungstour mit dem Fahrrad in den Ort Iseo. Viele kleine Plätze und hübsche Gassen hat er, und wie es sich gehört eine anständige Promenade.

Später sitzen wir an unserem Platz in der Sonne. Ich habe das Gefühl, dass ich noch weit davon entfernt bin, entspannt zu sein.

M: Etwas schwierig ist, dass das „Liegestuhl“-Wetter hier am See es gar zu schwer macht, an die geplanten und brachliegenden Arbeiten ranzugehen, die zuhause nicht mehr fertig wurden und nun alle laut nach Erledigung rufen…. aber noch ist die Sonne am lautesten:)

Tag 7: Hier bleiben wir erst mal

B: Wir erwachen bei blauestem Himmel. Ich fahre mit dem Rad nach Iseo, um einen Bäcker und einen Supermarkt zu suchen und zu finden. Frühstück gibt es draußen. Es wird so warm, dass die Butter in der Sonne zerläuft und wir später schwimmen gehen können – so habe ich mir das vorgestellt!

Wieder stürmt es in der Nacht, das scheint hier dazuzugehören.

M: Ja, scheint aber nur ein Thema der „Premium“-Plätze direkt am Ufer zu sein – überall sonst wird (mangels Sturm) ruhig geschlafen…

M: Es mag zwar indiskret sein, aber: Ja, es hat geklappt, am Ende haben Sie ein Schlauchboot geboren:)

 

Tag 6: Lago d’Iseo

B: Wir ziehen auf den anderen Campingplatz um. Der See ist wunderschön, das Wasser so klar, Berge im Hintergrund. Wir können unseren Camper direkt am See abstellen. Heute lassen wir es ganz langsam angehen, richten uns auf unserem Platz ein und genießen das schöne Wetter. Es ist sonnig und warm, nur abends kühlt es runter. Nachts stürmt es heftig, es pfeift durch alle Ritzen, was mich schlecht schlafen lässt.

 

Tag 5: Riva, Gardasee

B: Wir wachen bei noch bedecktem Himmel auf, aber als wir später an der Promenade von Riva del Garda spazieren gehen, wird es zunehmend schöner. Die Sonne wärmt uns und wir gehen durch Parkanlagen am See, an kleinen Buchten, alten Hotels und Cafés vorbei, dann durch die kleinen Gassen der Altstadt. Hier in Riva sehe ich die ersten Palmen, die nicht im Topf wachsen auf unserer Reise.

An der Westseite des Gardasees führen wir unsere Reise später fort. Die Hälfte der Zeit fahren wir durch halboffene Tunnel, manchmal an kleinen hübschen Orten vorbei.

Später auf unserer Fahrt, als sie über Land Richtung Lago d’Iseo geht, sind die Städte deutlich hässlicher.

Um 5 nach 8 kommen wir an dem Campingplatz an, an dem wir eine Weile bleiben wollen. Er hat um 20 Uhr geschlossen und das offensichtlich ganz pünktlich. Die erste Nacht an diesem See verbringen wir also auf dem Nachbarplatz. Die Betreiber sind sehr freundlich, aber der andere Platz ist einfach schöner.